Die Frage des "Sehens"
Das Ziel des künstlerischen Unterfangens ist, das „das, was man nicht sieht bzw. gesehen hat,“ „sichtbar zu machen“. Dabei wird das, was man sieht und weiß, nicht selten zum Hindernis. Es versperrt den Blick auf das Verborgene, auf das Kaschierte, Verschleierte.
Ich beschäftige mich mit dem unspektakulär Täglichen, z.B. mit dem Arbeiter auf der Straße oder der Putzfrau in der Schule, mit zugewanderten Verkäufern und rostigen Dosen. Menschen, Gegebenheiten, Dinge, die man täglich sieht, und an denen man vorbei geht, ohne sie wahrzunehmen.
Doch diese Verwundbarkeiten, die Benachteiligten, Unterdrückten und Geschundenen, die Ausgenutzten und Misshandelten, die Minderheiten, die Menschen mit unhörbaren Stimmen, sind nicht schwach, sondern wirken auf mich wie ein starkes Gravitationsfeld, das die Widersprüche in der Welt widerspiegelt. Wenn ich in meinen Skizzen einen Blick auf ihren Reichtum und ihre Intelligenz und vor allem ihre Schönheit erhasche, werde ich daran erinnert, wie stereotypisch ich die Welt sehe.
Das Malen ist für mich ein ständiger Lernprozess, bei dem ich Fragen über das Sehen stelle.
"見ること "についての問い
画家の試みは、過去においても現在においても、「見ることのできないもの」を「見えるようにする」ことだろう。
しかし、私たちが見ているものや知っているものは、それを邪魔する場合がある。
私の描く対象は、例えば、路の上の労働者や学校の掃除婦、移民の売り子、工場の錆びた缶など、毎日人は目にしてるけれど、気づかずに通り過ぎてしまう人や物事たちだ。
社会的少数派の彼ら、声の小さな人たちは、しかし、決して弱い存在ではく、世の中の矛盾を映し出す強力な引力場として私に作用する。彼らの豊かさ、知性を、スケッチの際に垣間見る瞬間、私は、自分がいかに固定概念で世界を見ているかに、気が付かされるのだ。
描くことは私にとって、見ることについて、問い続ける学びの作業である。